Le Parkour
die Kunst Hindernisse zu Überwinden
Der Ursprung der Künste kommt um genau zu sein aus dem Vietnamkrieg. Der Franzose Reymond Belle
entwickelte die Methode „Naturelle“ um seinen Feinden zu entkommen und somit sein Leben zu sichern.
Nach dem Vietnamkrieg zog er in den kleinen Pariser Vorort Lisses. Dort lehrte er seinem Sohn David die Methode,
die er sich einst in der Kriegszeit angeeignet hatte. Von dort an begann die eigentliche Geschichte von Lè Parkour.
David übertrug die Methode bei Verfolgungsjagden auf das Urbane Umfeld des Pariser Vorortes.
Urban nennt man eine Umgebung die hauptsächlich aus Stahl und Beton bestehen. David passte die Methode
an dieses Umfeld an. Seit dem gilt er als Begründer des Lè Parkour. Der ausübende des Lè Parkour nennt sich Traceur,
er sucht sich den effizientesten Weg von Punkt A nach B und überwindet dabei jedes Hindernis,
dass ihm in die quere kommt. Dabei verwendet er keine Hilfsmittel und belasst die Umgebung so wie sie ist.
Ein sehr wichtiger Aspekt in Lè Parkour ist die moralische Philosophie: Stelle keine Leistungsvergleiche an
sondern trainiere für Körper und Geist. Und setze deine antrainierten Fähigkeiten nicht für
Showeinlagen oder für Angeberei ein. David Belle gründete eine Gruppe namens Yamakasi. Sie sind die
sogenannten Urväter des Lè Parkour. Durch Zeitungs- und Fernsehberichte kam die Methode an die Öffentlichkeit
und setze sich zum ersten Mal in Szene. Aber leider Stellen die Medien Lè Parkour meist ganz falsch dar.
Sie erwecken den Eindruck, dass Lè Parkour aus waghalsigen Sprüngen und viele Saltos bestehen,
was aber vollkommen falsch ist.
Freerunning
zwanglos bewegen, in jeder Umgebung
Sebastien Foucan trainierte großteils seiner Jugend mit David Belle. Da sich jedoch ihre Vorstellung von
Le Parkour verschob, gründete er seine eigene Disziplin, Freerunning. Im Gegensatz zu Parkour konzentriert
sich Freerunning nicht auf die Effizienz. Sondern auf die Freiheit in der Bewegung. Das heißt,
der Freerunner sucht sich den kreativsten Weg von Punkt A nach B und vollbringt dabei Saltos und Schrauben
ganz ohne Zeitdruck. Da aber leider die Philosophie in dieser Disziplin nicht vorhanden ist, wird es für
Film- und Spielindustrie genutzt, was von vielen Freerunner bzw. Traceure nicht gerne gesehen wird.